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Berlin ist Fair Trade Stadt

Unsere Hauptstadt setzt auf Fairness, Nachhaltigkeit und Solidarität – und das entlang der ganzen Spree, von Kiez zu Kiez. Die Berliner Fair-Handels-Szene ist bunt und lebendig: An über 400 Orten kannst du in Berlin „Faires“ einkaufen und genießen oder dich zum Thema engagieren.

So vielfältig wie die Stadt selbst sind auch die Initiativen, Verwaltungen, Schulen, Fairhandels-Unternehmen und Berliner*innen, die sich für Fairen Handel Tag für Tag einsetzen.

Seit 2018 trägt Berlin den Titel Fair Trade Stadt. Möglich gemacht haben das ein Beschluss des Abgeordnetenhauses und das unermüdliche Engagement vieler Menschen. Seitdem wird der Titel erfolgreich immer wieder reichlich mit Leben gefüllt und alle zwei Jahre verteidigt.

Zeichnung einer Gruppe von Personen vor dem Fernsehturm in Berlin

Berlin erfüllt die Kriterien einer Fair Trade Stadt

Die fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne werden von Berlin erfüllt und in vielen Punkten weit übertroffen. Fairer Handel ist somit politisch verankert und zeigt sich vielfältig im Alltag – ob im Espresso Martini in einem Café, im Goldschmuck aus dem Weltladen, im Reis in den Schulmensen oder in den Trikots von Sportvereinen.   Das sind die fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne:

2017 entschied das Berliner Abgeordnetenhaus, dass sich die gesamte Stadt auf den Titel Fair Trade Stadt bewirbt.

Eine Steuerungsgruppe hat die Aktivitäten seit Bestehen organisiert. Die Kampagne wird seit 2025 aus dem Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin heraus koordiniert. Seitdem plant und begleitet eine eigene Arbeitsgruppe (AG) Aktionen und Aktivitäten.

In vielen Cafés, Restaurants und Supermärkten gibt es fair gehandelte Produkte. Der Faire Stadtplan macht die faire Vielfalt sichtbar.

Schulen, Vereine und Glaubensgemeinschaften setzen Bildungs- und Informationsangebote zum Fairen Handel um.Schulen, Vereine und Glaubensgemeinschaften setzen Bildungs- und Informationsangebote zum Fairen Handel um.

Medien berichten regelmäßig über Aktionen und Entwicklungen rund um den Fairen Handel in Berlin.

Die AG Fairtrade-Town Berlin

Die AG Fairtrade-Town Berlin plant und koordiniert öffentlichkeitswirksame Aktivitäten. Sie ist offen für alle Interessierten – unabhängig von Alter oder Vorerfahrung und gleichzeitig ein Ort für Austausch zwischen den Fairtrade-Bezirken.

Selbstverständnis der AG

Du hast Lust, dich aktiv einzubringen? Dann melde dich bei:

Koordination:
Melanie Yah: fairtradetown@fairerhandel.berlin
0151 – 70 13 60 73

Ansprechperson für die Verwaltung:
Helen Franke, Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ)
Helen.Franke@senweb.berlin.de

Engagement vor deiner Haustür: Fairtrade-Bezirke

Inzwischen sind 10 der 12 Berliner Bezirke ausgezeichnet als Fairtrade Bezirk. In lokalen Steuerungsgruppen machen sie nachhaltigen Konsum sichtbar, vernetzen Akteur*innen vor Ort und setzen tolle Aktionen in ihrem Kiez um. Auch im Bezirk Spandau, der kein Fairtrade-Bezirk ist, gibt es Aktivitäten und Ansprechpersonen zum Fairen Handel.

Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung

Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik
Juliane Brix
Otto-Suhr-Allee 100
10585 Berlin
T +49.30.9029 12016
E: juliane.brix@charlottenburg-wilmersdorf.de
W: www.sbne.de

Koordinatorinnen für kommunale Entwicklungspolitik

Helena Jansen & Julia Scherer
Frankfurter Allee 35 – 37
10247 Berlin
T: 030-90298 4096
E: helena.jansen@ba-fk.berlin.de
W: Webseite

Koordinator für kommunale Entwicklungspolitik

Tilo Hase
Möllendorffstr. 6
10367 Berlin

T: 030 90296 3317
E: tilo.hase@lichtenberg.berlin.de

W: Webseite

Koordinatorinnen für kommunale Entwicklungspolitik
Julia Große und Laszlo Beer
KEP 2 | Mathilde-Jacob-Platz 1
10551 Berlin
T: 030 9018-34382/85
E: fairtrade@ba-mitte.berlin.de
W: Webseite

Nachhaltigkeitsbeauftragte des Bezirks Neukölln

Eva Hein
Karl-Marx-Str. 83
12043 Berlin
T: 030 90239 2734
E: eva.hein@bezirksamt-neukoelln.de
W: Webseite

Europabeauftragte
Svenja Ahrenz
T: 030 90295 2633
E: Svenja.Arenz@ba-pankow.berlin.de
W: Webseite

Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik
Jane Krüger
T: 030 90294 3171
E: jane.krueger@reinickendorf.berlin.de

W: Webseite

Leitstelle für Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Koordinator für kommunale Entwicklungspolitik
Philipp Freisleben
Carl-Schurz-Str. 2/6
13597 Berlin

T: 030 90 279-2571
E: p.freisleben@ba-spandau.berlin.de

W: Klimawerkstatt Spandau

Beauftragte für Klimaschutz
Sina Haas
E: klimaschutz@ba-sz.berlin.de

Mirka Schuster
E: mirka.schuster@ba-ts-berlin.de

Koordinator für kommunale Entwicklungspolitik
Dennis Lumme
T: 030 90297 2351
E: dennis.lumme@ba-tk.berlin.de

Leuchtturmprojekte auf Landesebene

Faires Schulmittagessen an Grundschulen

Seit Sommer 2020 gibt es in der Berliner Grundschulverpflegung Ananas, Reis und Bananen aus Fairem Handel. Damit werden die Produkte, die täglich in rund 165.000 Mittagessen landen, unter gerechteren Bedingungen hergestellt. Stadt, Bezirke und die Christliche Initiative Romero e. V. haben gemeinsam dafür gesorgt, dass faire Lebensmittel nun selbstverständlich in Berliner Schulen auf den Tisch kommen.

Faire Sportbälle

Seit 2019 können Berliner Schulen Fußbälle aus Fairem Handel über das Landesverwaltungsamt beziehen. Seit dem Schuljahr 2020/21 gibt es auch Hand- und Volleybälle aus Fairem Handel. So werden täglich fast 500.000 Sportbälle unter gerechteren Bedingungen produziert und genutzt.

Neugierig geworden? Dann melde dich bei uns.
Melanie Yah
Koordinatorin Infoarbeit und Fairtrade-Town