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Energiewende versus Menschenrechte? Strategien für faire Solarmodule

Benjamin Pritzkuleit / Berliner Stadtwerke

Friedrichshain‑Kreuzberg zeigt, wie faire Beschaffung praktisch geht: Der Bezirk sucht transparente Alternativen zu Solarmodulen aus China und nutzt Plattformen wie „Kompass Nachhaltigkeit“, um faire Lieferketten in der Kommunalpolitik zu stärken.

  • 4. März 2026
Energiewende versus Menschenrechte? Strategien für faire Solarmodule

Der Bezirk Friedrichshain‑Kreuzberg setzt ein starkes Zeichen für faire Beschaffung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kommunen durch Vergaberegelungen positiv auf faire Lieferketten einwirken können. Aktuell geht es darum, Alternativen zu siliziumbasierten Solarmodulen aus China zu erarbeiten, die für die erneuerbaren Energien relevant sind, die Lieferketten jedoch höchst intransparent sind. Zudem wird die Onlineplattform Kompass Nachhaltigkeit vorgestellt, die Informationen zur nachhaltigen Beschaffung bündelt.

»Sobald man sich an eine neue Produktgruppen heranwagt, für die es noch keine Verpflichtungen gibt, sind das einfach langwierige und komplexe Prozesse. Es sind ja immer wieder völlig unterschiedliche Akteur*innen involviert und oft gilt es, dicke Bretter zu bohren.«
Helena Jansen, Koordinatorin für Bezirkliche Entwicklungspolitik, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
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