ETHIQUABLE eröffnet die weltweit erste bio-faire Schokoladenfabrik

Ethisch, nachhaltig und genossenschaftlich hergestellte Schokolade mit Mehrwert für die Umwelt und die Kakaobäuerinnen und –bauern.

Nach zwei Jahren Vorbereitung hat die europäische Genossenschaft ETHIQUABLE die Schokoladenproduktion in Fleurance, unweit von Toulouse, Frankreich, aufgenommen. Die weltweit erste Anlage ihrer Art schafft nicht nur 30 neue Arbeitsplätze und einen Output von jährlich rund 2,5 Millionen Tafeln, sondern setzt neue Maßstäbe in der Wertschöpfungskette von Kakao: Für die Herstellung der Schokoladen wird ausschließlich fair gehandelter Bio-Kakao verwendet, dessen Weg vom Produzenten bis zum Verbraucher 100 Prozent zurückverfolgt werden kann. Die Partnerkooperativen erhalten einen garantierten Preis für ihren Kakao, der mit 4000 bis 4400 USS deutlich über Weltmarktniveau liegt. Von den höheren Preisen profitieren rund 14.000 Kakaobäuerinnen und –bauern in Lateinamerika und Afrika,“ sagt Klaus Kruse, Vorstand von ETHIQUABLE Deutschland.

Nachhaltigkeit wird großgeschrieben

Die neue Fabrik ein Teil der Genossenschaft  ETHIQUABLE,  setzt auch in puncto Nachhaltigkeit Maßstäbe. So wurden beim Bau der Anlage lokale Materialien wie Lehm und Holz verwendet. Eine solide Wärmedämmung, ein ausgeklügeltes Wärmerückgewinnungssystem und eine leistungsfähige Luftaufbereitungsanlage senken den Energieverbrauch der Fabrik beträchtlich. Diesen deckt das energieeffiziente, preisgekrönte Gebäude zu einem Viertel mit eigenem Solarstrom. Der restliche grüne Strom stammt von Enercoop, einem bürgernahen Verbund von mehr als 300 Erzeugern von erneuerbarem Strom.   

Produzenten profitieren doppelt

In der neuen Schokoladenfabrik werden die Bohnen nicht wie sonst üblich direkt geröstet. Diesen Verarbeitungsschritt übernehmen die Partner von der peruanischen Kooperative Norandino. Sie haben vor einigen Monaten mit finanzieller Unterstützung durch Ethiquable eine rund 6,7 Millionen Euro teure Anlage eingeweiht, in der die Kakaobohnen zu Kakaomasse veredelt werden, einem Vorprodukt der Schokolade. „Dadurch erzielen die Kakaoproduzenten zum einen Mehreinnahmen von 17 Prozent, zum anderen verbessert sich ihre Position in der Wertschöpfungskette,“ freut sich Kruse. Die Werke in Peru und Frankreich wurden parallel zueinander konzipiert.

Mehr als nur eine Fabrik

Die neue Anlage ist so ausgerichtet, dass auch die Produktion von Kleinserien möglich ist. Vor Ort sind außerdem Besichtigungen, Verköstigungen sowie eine Ausstellung über die Kakaoerzeuger und den Fairen Handel geplant. Aus einer Schokoladenfabrik wird so eine dynamische Touristenattraktion für Schulklassen, Touristen und Schokoladen-Liebhaber. Sprechen Sie bei Interesse gerne ETHIQUABLE an.

———————————————–

ÜBER ETHIQUABLE :

Seit 2003 setzt sich ETHIQUABLE für einen anspruchsvollen fairen Handel mit Bioprodukten ein, der sich ausschließlich auf die bäuerliche Landwirtschaft stützt. Die Mitarbeiter-Genossenschaft ist mit 90 Kooperativen in Asien, Afrika und Lateinamerika sowie Genossenschaften in Europa verbunden.

KONTAKT: info@ethiquable.de