Conflictfood – Wo Handel Perspektiven schafft
Conflictfood ist ein Berliner Fair-Trade-Unternehmen, das seit über zehn Jahren außergewöhnliche Lebensmittel aus Konflikt- und Krisenregionen nach Deutschland bringt. Im Mittelpunkt stehen Produzent*innen aus Regionen, die auf internationalen Märkten oft kaum sichtbar sind und auch im Fairen Handel bislang nur selten vertreten waren. Statt bestehende Lieferketten zu nutzen, entwickelt Conflictfood gemeinsam mit Partner*innen vor Ort neue Wertschöpfungs- und Exportstrukturen und schafft Zugänge zu internationalen Märkten. So entstehen Produkte, die Genuss, Herkunft und Wirkung miteinander verbinden.
Pionierarbeit für mehr Marktzugang
Ob Safran aus Afghanistan, Tee und Ingwer aus Myanmar, Freekeh und Datteln aus Palästina, Flor de Sal aus Mosambik oder Kräutertees aus der Ukraine – Conflictfood arbeitet gezielt mit Produzent*innen in Regionen, in denen Handel häufig mit besonderen politischen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Herausforderungen verbunden ist. Viele der heutigen Handelspartnerschaften begannen dort, wo internationale Absatzmärkte und Exportstrukturen kaum vorhanden waren. Der Aufbau neuer Wertschöpfungsketten erfordert Geduld, Vertrauen und langfristige Zusammenarbeit.
Handel statt Abhängigkeit
Conflictfood versteht Handel als Instrument für Selbstbestimmung und wirtschaftliche Teilhabe. Die Preise werden gemeinsam mit den Produzent*innen entwickelt und nicht nachverhandelt. Teilweise werden Ernten vorfinanziert. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen seine Partner*innen dabei, weitere Abnehmer*innen und neue Absatzmärkte zu finden. Statt auf Exklusivität zu setzen, verfolgt Conflictfood das Ziel, die wirtschaftlichen Perspektiven der Produzent*innen langfristig zu stärken.
Neue Blickwinkel
Conflictfood möchte den Blick auf Regionen verändern, die in den Medien häufig auf Krieg, Krisen oder politische Konflikte reduziert werden. Die Produkte erzählen von Menschen, Kulturen, Handwerk und Unternehmertum – und von den Möglichkeiten, die durch fairen Handel entstehen können. Im Mittelpunkt stehen die Fähigkeiten, das Wissen und die Perspektiven der Produzent*innen vor Ort.
Faire Handelsbeziehungen mit langfristiger Perspektive
Seit über zehn Jahren baut Conflictfood Handelsbeziehungen in Regionen auf, die im internationalen Handel und auch im Fairen Handel oft unterrepräsentiert sind. Durch den Aufbau neuer Wertschöpfungsketten und den Zugang zu internationalen Märkten entstehen wirtschaftliche Perspektiven für Produzent*innen vor Ort. Heute werden die Produkte bundesweit über Weltläden, den eigenen Onlinehandel und weitere Vertriebspartner angeboten. Wer sich für Conflictfood entscheidet, erhält nicht nur hochwertige Lebensmittel, sondern unterstützt Handelsbeziehungen, die Produzent*innen langfristige Marktchancen eröffnen und Regionen sichtbar machen, die im globalen Handel häufig übersehen werden.