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Faire Lesung „The bitter side of sweet“

11. Juni 2026

Die Mittelpunktbibliothek Wilhelm Liebknecht lädt gemeinsam mit dem Peter-Hammer Verlag zu einer Lesung und Gesprächsrunde über Kinderarbeit und Ausbeutung im Kakaoanbau ein. Im Mittelpunkt steht das mehrfach ausgezeichnete Buch „The Bitter Side of Sweet“ von Tara Sullivan, begleitet von Gesprächen zu Menschenrechten und fairen Lieferketten.

  • 11. Juni 2026
  • 20:00 Uhr
Wo genau:

Mittelpunktbibliothek, Wilhelm Liebknecht/ Namik Kemal,
Adalbertstraße 2, 10999 Berlin

In Kooperation mit dem Peter-Hammer Verlag veranstaltet der Bezirk in der Mittelpunktbibliothek Wilhelm Liebknecht eine Lesung mit Gespräch über die dunkle Seite des Kakao–Anbaus.

Das im vergangenen Herbst für Jugendliche und Erwachsene erschienene und mehrfach ausgezeichnete Buch der amerikanischen Autorin Tara Sullivan erzählt die bewegende Geschichte des 15-jährigen Amadou. Zusammen mit seinem kleinen Bruder schuftet er seit Jahren ohne Bezahlung auf einer Kakaoplantage in Côte d’Ivoire, Tag und Nacht streng bewacht. Als er die Hoffnung auf Freiheit fast aufgegeben hat, kommt ein unbeugsames Mädchen auf die Plantage. Sie weckt Amadous lang vergessenen Widerstandsgeist und gemeinsam wagen sie die gefährliche Flucht.

Die Sprecherin Simone Scheuer liest, anschließend spricht Moritz Klein, Leiter des Peter Hammer Verlages mit der Moderatorin Katharina Lipowsky über das Buch und seine Hintergründe. Helena Jansen, Koordinatorin für Kommunale Entwicklungspolitik und Fairen Handel im Bezirk ordnet die Veranstaltung in die Aktivitäten des Bezirks ein und erklärt, wie Xhain einen Beitrag für Menschenrechte in Lieferketten leistet.

Auf dem Bild sieht man einen Mann und eine Frau, die Kakaofrüchte in Handarbeit bearbeiten.

“‘The Bitter Side of Sweet’ ist nicht nur eine schonungslose Geschichte über Kinderarbeit und moderne Sklaverei, die aktueller nicht sein könnte. Es ist auch eine Geschichte über Herkunft, die darüber entscheidet, wie groß man träumen darf, über Heimat, die zu haben sich plötzlich wie ein Privileg anfühlt, über Freundschaft, die überlebenswichtig wird und über Liebe, die auch tiefste Wunden heilen kann.” Christina Lopinski, Süddeutsche Zeitung

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

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