Was haben unsere alten Handys mit Menschenrechten und dem Bergbau in Sierra Leone zu tun? Bei der Veranstaltung stellen wir die Handysammelaktion und das INKOTA-Projekt in Sierra Leone vor. Anne Neumann von INKOTA berichtet darüber, wie insbesondere Frauen in Bergbauregionen dabei unterstützt werden, ihre Rechte wahrzunehmen.
Was passiert mit den Rohstoffen in unseren Handys – und welche Auswirkungen hat der Abbau dieser Rohstoffe auf die Menschen vor Ort?
Bei der Veranstaltung wird über die Sammelaktion alter Handys informiert und darüber gesprochen, wie die Erlöse daraus eingesetzt werden. Im Mittelpunkt steht ein INKOTA-Projekt in Sierra Leone, das Menschen in einer Bergbauregion dabei unterstützt, ihre legitimen Rechte wahrzunehmen und sich für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen einzusetzen.
Besonders im Fokus stehen Frauen, die in den vom Bergbau betroffenen Regionen häufig mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind. Das Projekt stärkt ihre Möglichkeiten, ihre Rechte einzufordern und sich aktiv in Entscheidungen rund um den Rohstoffabbau einzubringen.
Zu Gast ist Anne Neumann, Referentin für Rohstoffpolitik und Menschenrechte bei INKOTA. Sie gibt Einblicke in die Zusammenhänge zwischen unserem Konsum, dem Abbau von Rohstoffen und den Lebensbedingungen der Menschen in den Abbauregionen.
Die Veranstaltung bietet außerdem die Gelegenheit, mehr über die Handysammelaktion zu erfahren und zu entdecken, wie aus alten, ungenutzten Geräten ein Beitrag für mehr Menschenrechte und Gerechtigkeit im Rohstoffsektor werden kann. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt.