Lithium steckt in unseren Smartphones, Elektroautos und Stromspeichern – doch welchen Preis hat der Rohstoffabbau? Der Dokumentarfilm „Materia Prima“ blickt nach Bolivien, wo der Lithiumabbau auf Widerstand stößt. Im Mittelpunkt stehen die Folgen des Rohstoffabbaus, die europäische Rohstoffpolitik und der Kampf bolivianischer Gemeinschaften für mehr Rohstoffgerechtigkeit. Im Anschluss diskutieren Julia Albrecht (WEED) und Jan Königshausen (Gesellschaft für bedrohte Völker) mit dem Publikum über die Frage: Wem gehören die Rohstoffe – und wer trägt die Kosten ihrer Gewinnung?
Lithium gilt als wichtiger Rohstoff für viele Technologien. Denn ohne Lithium würde kein Stromspeicher, kein Rechenzentrum, kein Elektroauto und kein Smartphone funktionieren. Gleichzeitig liegen die weltweit größten Lithiumvorkommen im bolivianischen Hochland.
Der Dokumentarfilm Materia Prima gibt Einblicke in die Strategie der Europäischen Union, den Zugang zu Lithium und anderen von ihr als „strategisch“ eingestuften Rohstoffen zu sichern. Zugleich begleitet er den Widerstand zivilgesellschaftlicher Gruppen in Bolivien, der maßgeblich von Frauen getragen wird und sich gegen die Ausweitung des Lithiumabbaus richtet.
Im Anschluss an die Filmvorführung werden Julia Albrecht (WEED) und Jan Königshausen (Gesellschaft für bedrohte Völker) im Austausch mit dem Publikum über Rohstoffgerechtigkeit diskutieren.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Es ist keine Anmeldung notwendig.

