Am 6. und 7. März fand auf dem Dach des Gesundbrunnen-Centers das Halal Food Festival in einer besonderen Ramadan-Edition statt. Hunderte Besucher*innen kamen zusammen – zum Essen, Austauschen und zum gemeinsamen Fastenbrechen. Auch wir waren Teil davon und brachten den Fairen Handel in den Dialog.
Feierliche Stimmung beim Iftar
Zwischen internationalen Halal-Streetfood-Ständen, Bühnenprogramm, Workshops, Gebetsräumen und Kinderprogramm herrschte eine lebendige und offene Atmosphäre. Besonders zum Iftar am Abend wurde es voll: Familien, Freund*innen und viele Neugierige genossen die große kulinarische Vielfalt und die besondere Stimmung beim Sonnenuntergang und in den Abendstunden.
Debüt auf dem Halal Food Festival: Fairer Handel im Fokus
Für uns war es das erste Mal beim Halal Food Festival – und eine besondere Chance, den Fairen Handel zu platzieren. Gemeinsam mit unserem Bündnispartner Yeşil Çember waren wir vor Ort vertreten und kamen mit vielen Besucher*innen ins Gespräch: über Siegel, globale Lieferketten und darüber, wie fair gehandelte Produkte in Berlin immer sichtbarer werden. Das Glücksrad lockte vor allem Familien an unseren Stand, die danach gern Material mitnahmen.
Datteln und Verantwortung: Ramadan im globalen Kontext
Im Kontext des Ramadans bot das Festival die Möglichkeit, über konkrete Produkte zu sprechen. So gibt es zum Beispiel fair gehandelte Datteln von Gepa oder conflictfood– ein Lebensmittel, mit dem traditionell oft das Fasten beim Iftar gebrochen wird. Ein schönes Beispiel dafür, wie traditionelle Lebensmittel im Ramadan und globale Verantwortung miteinander verbunden sind.