Zum Inhalt springen

„Nothing but fair“: rund 1100 faire Basketballtrikots für nachhaltigen Vereinssport in Berlin

© Irnis Kubat

Pressemitteilung. Berlin, 24.08.2026
Pünktlich zur Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen bringt Berlin rund 1100 fair produzierte Basketballtrikots als Singlets und Shootingshirts auf den Court. Das Projekt für nachhaltige Sporttextilien im Vereinssport zeigt, dass Fairer Handel auch im Breitensport seinen Platz hat.

  • 24. August 2026

Pünktlich zur Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen bringt Berlin rund 1100 fair produzierte Basketballtrikots als Singlets und Shootingshirts auf den Court. Das Projekt für nachhaltige Sporttextilien im Vereinssport zeigt, dass Fairer Handel auch im Breitensport seinen Platz hat.

Sport begeistert Milliarden Menschen weltweit. Gleichzeitig belastet die Herstellung von Sporttextilien häufig Umwelt und Menschen. Berlin will zeigen, dass es auch anders geht, denn: Mit rund 822.000 Mitgliedschaften erreicht der organisierte Sport fast jede fünfte Person in der Hauptstadt und hat ein enormes Potenzial für nachhaltige Veränderung.

Nadine Berger, Geschäftsführerin des Aktionsbündnisses Fairer Handel Berlin, unterstreicht: „Wir machen durch unsere Arbeit „Leuchttürme“ des Fairen Handels und nachhaltigen Wirtschaftens in der Hauptstadt sichtbar. Großsportevents wie die Basketball-Weltmeisterschaft sind für uns ein spannender Anlass, neue Ansätze zu testen und langfristig in die Strukturen des organisierten Sports zu überführen.“

Das Projekt ist eine Kooperation der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, des Landessportbundes Berlin, des Designbüros und Textilherstellers BetterNiceCool und des Aktionsbündnisses Fairer Handel Berlin. Ausgestattet werden die vier Basketballvereine Türkiyemspor, CITY Basket Berlin, DBV Charlottenburg und der TuS Neukölln sowie das Rahmenprogramm des Deutschen Basketball Bundes.

Die Basketball-WM als Anlass für mehr Nachhaltigkeit

Mit der Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen zwischen dem 04. und 13. September richtet sich der Blick auf den Basketballsport in Berlin. Das Projekt nutzt diese Aufmerksamkeit, um ein Zeichen für Fairen Handel und nachhaltigen Konsum zu setzen. Künftig werden die Trikots im Training und Spielbetrieb getragen und machen nachhaltige Sportbekleidung im Vereinsalltag sichtbar.

Nachhaltig produziert und bezahlbar für Vereine

Die Trikots bestehen aus recyceltem Polyester, werden unter fairen Arbeitsbedingungen in Portugal hergestellt und ausschließlich nach Bedarf produziert. Durch diese On-Demand-Produktion werden Überproduktionen vermieden. Daneben setzt das Projekt auf kurze Lieferketten und möglichst ressourcenschonende Logistik.

Dank der finanziellen Förderung durch den Landessportbund Berlin aus dem Programm für fair gehandelte Sportartikel können die Trikots mit vergleichbaren aus konventioneller Produktion preislich konkurrieren. Zudem setzen sich die individuellen Designs pro Verein von der Stangenware der größeren Anbieter ab und das ohne großen Mehraufwand.
„Nachhaltigkeit hat viele Aspekte und Sportvereine können in vielerlei Hinsicht Nachhaltigkeit fördern“, erklärt Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes Berlin· „Fair produzierte Sportbekleidung gehört dazu. Der LSB unterstützt die Vereine und Verbände dabei sowohl beratend als auch mit finanziellen Förderprogrammen.“

Ein Modell für den Berliner Vereinssport

Mit den ersten 1100 Trikots ist ein Anfang gemacht. Ziel ist es, weitere Berliner Vereine für nachhaltig produzierte Sportbekleidung zu gewinnen und Fairen Handel langfristig im Berliner Sport zu verankern. Interessierte Vereine können sich dabei an das Aktionsbündnis und dessen Sportreferenten wenden.

Die Trikots live erleben

2. September
Auf dem EUREF-Campus bei der FUTURE LEAGUE Fachkonferenz – Weitere Infos und Programm
7. September
Beim Nachhaltigkeitstag des FIBA Women’s Basketball World Cup auf der Fan Zone vor der Uber Arena am Stand von Sport handelt Fair
13. September
Beim Fairen Spieltag in Aktion mit dem DBV Charlottenburg in der Sömmeringhalle
Interview: Wie wird ein faires Trikot produziert?

Ein Gespräch zur Entstehungsgeschichte mit BetterNiceCool – Zum Interview

Pressekontakt
Hannah Gußner
Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin
0151 722 096 73
hannah.gussner@fairerhandel.berlin

Agenturkontakt:
info@betternice.cool
betternice.cool

zurück zu Aktuelles
Der faire Stadtplan